Eine fürstliche Vergangenheit für das älteste Hotel von Montbéliard
Vier Jahrhunderte lang war Montbéliard ein deutsches Fürstentum. Die Stadt in der Franche-Comté hat von den Herzögen von Württemberg, den Fürsten von Montbéliard, ein reiches und farbenfrohes Kulturerbe geerbt. Der Stil der ältesten Häuser der Stadt bricht mit den anderen Städten der Franche-Comté. Ihre schmalen Fassaden in Flieder, Lavendel, Bordeaux oder Zartrosa heben sich von den abwechselnd rosafarbenen Sandstein- und Jurakalksteinen ab, aus denen die Renaissancegebäude der Stadt bestehen. Die Stadt verdankt ihr außergewöhnliches Erbe dem Architekten Heinrich Schickhardt, dem deutschen "Leonardo da Vinci", den Fürstherzog Friedrich I. von Montbéliard-Württemberg ab Ende des 16. Jahrhunderts damit beauftragte, die Stadtplanung zu entwerfen und die schönsten Bauwerke zu errichten.